Paribus vocibus. Musik des 17. Jahrhunderts
Werke von Schütz, Kittel und Schein

Marianne Beate Kielland, Mezzosopran
Carlos Mena, Countertenor
Michael Behringer, Orgel
Sa, 22. Juli 2017
19:30 Uhr / Röhrnbach / Pfarrkirche St. MichaelG
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Vom 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts durften in weiten Teilen Italiens Frauen nicht öffentlich sängerisch auftreten. Deshalb bediente man sich „bearbeiteter“ Männer und Knaben, die diese weiblichen Stimmen sangen und in sogenannte „Rockrollen“ schlüpften. Falsettstimmen und Countertenöre sind weibliche Singstimmen durch Männer, die nicht kastriert sind. Rossini (selbst knapp der Kastration entgangen) komponierte noch 1813 eine einzige Oper für Kastraten-Sopran.

Gegenwärtig erleben in Schwindel erregenden Höhen singende Männerstimmen eine Renaissance, oft nicht zur Freude der weiblichen Kolleginnen. In Paribus Vocibus stellen Carlos Mena und Marianne Beate Kielland die verwirrenden Grenzgebiete zwischen Frauen und Männerstimme meisterhaft vor.

Foto: Christian Palm 2015
Ort der Veranstaltung
19:30 Uhr / Röhrnbach / Pfarrkirche St. Michael
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